Christina und ihr Assistent Emmanuel beim Tagesseminar in St. Gallen (29.04.2018) 
© christinavondreien.ch


 

Christina: Wer ist dieses Mädchen, das Säle mit 700 Menschen füllt?

Christina begegne ich das erste Mal im Rahmen eines Tagesseminars im österreichischen Linz im April 2018. MEERSTERN betreut hier den Büchertisch. 

Es fühlt sich ähnlich faszinierend an wie das Erleben des Dalai Lama, das Sprechen mit Eugen Drewermann und die Begegnung mit einem Schweizer Krishna-Mönch. Erst einmal ist man überwältigt von der Ausstrahlung dieser Menschen: Ob es die konzentrierte, bedingungslose Art im Zuhören eines Eugen Drewermanns ist; die pure, ungetrübte Freude des Krishna-Mönches oder die Erhebung durch den Dalai Lama ‒ man ist direkt im Herz berührt.

Bei Christina kommt mir erst der sehr menschliche Gedanke, dass dies das süßeste, allerliebste Mädchen ist, das ich bisher gesehen habe. Sie strahlt förmlich. Eine Anmut und Demut geht von ihr aus, eine sehr sympathische Zurückhaltung und Schüchternheit. Aber auch eine konzentrierte Ernsthaftigkeit. Man nimmt ein Gefühl wahr, das man aus der Verliebtheit kennt. Und ein inneres «Brennen», das ich spüre, wenn ich mit Feuereifer bei einer künstlerischen Arbeit bin. 

Im Seminar später begeistert mich der unnachahmliche Humor und absichtslose Charme dieser jungen Frau. Das leise Weise. Natürlich hören wir ‒ wie man es aus den Büchern kennt ‒ auch jede Menge wertvolle Informationen, die mir vorher so nicht bekannt waren.

Adjektive über Adjektive also, um dieses Erlebnis einzuordnen ‒ und dabei weiß ich genau, dass die meisten Eindrücke des Erlebens dieser großen Seele (noch) nicht einzuordnen sind und sich auf ganz anderen Ebenen abspielen.

Die ersten Worte des Tagesseminars werden übrigens einem kleinen Vogel gewidmet! Dieser ist aus dem Nest gefallen, und Christina möchte gern die kollektive Kompetenz nutzen, die die 300 Anwesenden bilden: Kennt sich jemand aus, wie mit dem kleinen Wesen nun zu verfahren ist? So kümmern sich 300 Menschen erst einmal um ein kleines Vögelchen ‒ das ist für mich «neue» Spiritualität und wahre Achtsamkeit.

Auch das Seminar selbst ist von einer anderen Qualität: Ganz demokratisch dürfen die Zuhörer jederzeit Fragen stellen und geben so dem Stoff etwas die Richtung an. Immer wieder fordert Christina dazu auf, sich zu erinnern, dass ein Seminar kein rein zu konsumierendes Event ist, sondern auch eine Begegnung untereinander ‒ eine Chance zur Vernetzung. Eine schöne Erinnerung daran, dass wir nicht allein sind.

Die Begegnung mit Bernadette von Dreien, der Mutter Christinas und Autorin der Bände, ist genau so wie ich mir diese starke Frau vorgestellt habe ‒ unglaublich herzlich und sympathisch. Das ganze Team besteht aus netten Seelen mit einer natürlichen Art. Es fügt sich gut in das Bild ein, das ich von dem ganzen Projekt erhalten habe. Dinge, die vorher recht mühsam gelangen, klappen nun plötzlich wie am Schnürchen ‒ ist es doch eine Herausforderung für ein kleines Unternehmen, zwei Buchbestseller abzuwickeln.

Auch persönlich geht eine Veränderung vor ‒ eine Kraft scheint durch die Bücher in einem selbst angestoßen; eine Kraft, die vermag, neue Wege zu gehen, neue Reaktionen zu entwickeln und nochmals anders wahrzunehmen.

Ein wundersames und großes Geschenk also. Und wir dürfen gespannt sein, was dieser Weg Christinas, Bernadettes und ihres gesamten Teams noch zeigen wird.

Band 1 von Christina
Vorträge und Seminare mit Christina
Bericht vom Seminar in Linz (von Nicola Good)

In Dankbarkeit am 1. Mai