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Ramayana 2

Ramayana 2

Büchner, Dirk E.

ISBN: 978-3-905831-23-8
Govinda-Verlag
Erstauflage Mai 2013
gebunden; Luxus-Ausstattung: mit 28 Farbtafeln und über 30 zweifarbigen Illustrationen, Schutzumschlag, Goldprägung, Lesebänder
732 Seiten
Gesamtgewicht: 1,305 kg
32,00 EUR
inkl. 7% MwSt., zzgl. Versandkosten
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Das altindische Epos Rāmāyaṇa, wörtlich «die Reise Rāmas», wurde von dem berühmten Weisen Vālmīki verfasst und erzählt die Lebensgeschichte des mythischen Königssohnes Rāma. Der vorliegende zweite Band, das «Buch der Stadt Ayodhyā», beschreibt die Vorfreude auf die Krönung Rāmas, die Intrige der hinterlistigen Königin Kaikeyī sowie Rāmas Verbannung in den Wald.

Das Rāmāyaṇa ist eines der bedeutendsten und ältesten Epen der Weltliteratur. Es erzählt die berührende Geschichte des Gottes Viṣṇu in Menschengestalt als Königssohn Rāma und greift zugleich die großen Themen des Daseins auf: der Kampf zwischen Wahrheit und Lüge, Recht und Unrecht, Gier und Güte, zwischen den höheren und den niederen Welten, zwischen Menschen, Dämonen und Göttern.

Vor allem aber illustriert es das größte aller Themen – die Liebe. Rāma und seine Gemahlin Sītā durchleben vielfältige Facetten der Liebe, wie Sehnsucht, Innigkeit, Bedrohung, Trennungsschmerz, Abenteuer, Freude und Erfüllung

Die siebenbändige Ausgabe des Rāmāyaṇas im Govinda-Verlag ist die erste ungekürzte Übersetzung dieses zeitlosen Klassikers in deutscher Sprache – mit umfangreichen Erläuterungen, Illustrationen und farbigen Bildtafeln.

Eine faszinierende Reise in ein mythisches Zeitalter.

Zusammenfassung des Inhalts:

Der Ayodhyā-kāṇḍa verlangt dem Leser auf emotionaler Ebene einiges ab. Im Bāla-kāṇḍa durfte er sich noch über ein Happyend freuen. Doch im Ayodhyā-kāṇḍa erfährt die Idylle schon nach wenigen Kapiteln böse Risse. Eine raffiniert eingefädelte Palastintrige zwingt das Liebespaar Sītā und Rāma in den Wald – und das am Tag der geplanten Krönung Rāmas zum Prinzregenten. Im Ayodhyā-kāṇḍa finden sich drei der berührendsten Szenen des gesamten Rāmāyaṇas:
Daśaratha sieht sich in der Falle von Kaikeyīs ausgeklügeltem Plan und versucht verzweifelt, sich aus dem gesponnenen Netz zu befreien.
Daśaratha erzählt Kausalyā von einer bedeutsamen Jugendsünde, deren Auswirkungen er nun zu erleiden hat.
Rāma und Lakṣmaṇa treffen noch einmal auf ihre Brüder und Mütter, die sich mit aller Entschlossenheit bemühen, Rāma wieder zurück in den Palast zu holen.

Trotz der dramatischen Ereignisse bleibt Rāma ruhig und gelassen. Er klagt nicht über sein Schicksal, sondern geht weiterhin mit der Weisheit eines Gelehrten seinen Pflichten nach.

Der Ayodhyā-kāṇḍa führt uns am Ende weg vom städtischen Leben hinein in das einfache Leben in der Natur: Rāma, Sītā und Lakṣmaṇa verbringen die ersten Monate ihrer Verbannung im Wald. Kaum haben sie sich eingewöhnt, werden sie von Bharata, Śatrughna und ihren Müttern aufgesucht. Bharata versucht verzweifelt, Rāma zur Rückkehr nach Ayodhyā zu bewegen, doch Rāma lehnt dies kategorisch ab. Nach diesem bewegenden Zusammentreffen der königlichen Familie folgen die drei Verbannten den Eremiten und begeben sich in Richtung Süden.

Die unvergleichliche Bedeutung des Rāmāyaṇas:

Kein anderes Werk der umfangreichen indischen Literatur hat das Denken und Handeln der Menschen auf dem indischen Subkontinent so sehr geprägt wie das Rāmāyaṇa.

Großeltern erzählen ihren Enkeln das Epos als Gute-Nacht-Geschichte; ganze Dörfer versammeln sich abends regelmäßig um Lagerfeuer, um aus dem Rāmāyaṇa zu hören; Fernsehserien über Rāma erreichen Rekordeinschaltquoten, und Millionen von Gläubigen pilgern alljährlich zu den Schauplätzen der Handlung. Selbst in der modernen Gesellschaft Indiens sind die Spuren dieses uralten Epos nach wie vor deutlich spürbar: Ethik, Pädagogik und Städteplanung werden von den Versen des Rāmāyaṇas beeinflusst, Gesetze werden an sie angelehnt, manche Parteien wollen gar das Königreich Rāmas wieder errichten.

Zudem vereint das Rāmāyaṇa auch die unterschiedlichen Völker Indiens mit ihren Dutzenden von Sprachen und Hunderten von religiösen Gruppen und Traditionen: Die Geschichte des Prinzen Rāma und seiner Prinzessin Sītā findet sich nicht nur in eigenständigen Werken der Buddhisten, der Jainas und unzähliger anderer Religionsgemeinschaften, sondern auch in regionalen Fassungen u.a. in Hindi, Tamil, Bengali, Oriya und Malayalam.

Doch beschränkt sich der Einfluss des Rāmāyaṇas nicht bloß auf Indien. Kaum ein Land in Südostasien, das nicht eine eigene Fassung kennt: Ob in Malaysia, Kambodscha, Laos, Vietnam, Nepal, Myanmar (Burma), Thailand oder auf den Philippinen, ja sogar in muslimisch geprägten Regionen wie Persien und Indonesien – überall werden die spannenden Ereignisse um König Rāma beschrieben.

Im Ausmaß seiner Verbreitung, in seiner dramaturgischen Vielfältigkeit, in seiner dichterischen Brillanz und in seinem Einfluss auf die Kultur des asiatischen Kontinents stellt das Rāmāyaṇa ein herausragendes, einzigartiges Werk dar. Für jeden, der in die Welt der indischen Mythen und Mystiker eindringen will, ist dieses Sanskrit-Epos ein unverzichtbares Muss.

Das Flugblatt zum Buch hier herunterladen:

ramayana-2_flyer.pdf

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Alles Weise ist leise.
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