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Familienlandsitz-Siedlungen als Nachhaltigkeitskonzept

Familienlandsitz-Siedlungen als Nachhaltigkeitskonzept

Eine Betrachtung der Bereiche Landwirtschaft und Stoffkreisläufe (wissenschaftliche Arbeit)

Kirsch, Laura

Bachelorarbeit
Heft
54 Seiten
Gesamtgewicht: 0,339 kg
15,00 EUR
inkl. 7% MwSt., zzgl. Versandkosten
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Ausgezeichnete Bachelor-Arbeit über Familienlandsitze:

Die erste wissenschaftliche Arbeit in Deutschland über das Thema «Anastasia»-Familienlandsitze ‒ mit einem Preis ausgezeichnet. 

Diese Bachelor-Arbeit von Laura Kirsch hat 2013 den Anerkennungspreis des Instituts für Agrar- und Stadtökologische Projekte (IASP) an der Humboldt-Universität zu Berlin gewonnen.

Inhaltsverzeichnis

Danksagung

Inhaltsverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Tabellenverzeichnis

1 Einleitung

2 Das Konzept der Familienlandsitz-Siedlung
2.1 Der Familienlandsitz und die Landsitz-Siedlung
2.2 Flächenverbrauch
Nahrungserzeugung 
2.3 Gärtnern als Ansatz zu einer nachhaltigen Entwicklung

3 Grundlage Boden
3.1 Bodenfruchtbarkeit
Humus
Beeinflussung der Bodenfruchtbarkeit
3.2 Erosion
3.3 Nährstoffe
3.4 Bodenfruchtbarkeit und Gesundheit

4 Stoffkreisläufe
4.1 Nährstoff- und Wasserkreislauf
4.2 Kompost-Toiletten
4.3 Pflanzenkläranlagen
4.4 Verbindung von Kompost-Toiletten und Pflanzenkläranlagen
4.5 Kompostierung

5 Landwirtschaft
5.1 Umweltprobleme der konventionellen Landwirtschaft
5.2 Biologische Landwirtschaft
5.3 Agrarökologie

6 Landwirtschaft auf Familienlandsitzen
6.1 Warum Selbstversorgung mit Lebensmitteln?
6.2 Waldgärten
6.3 Gemüsegärten
6.4 Wildpflanzen
6.5 Bienenhaltung

7 Schlussfolgerungen & Ausblick

8 Zusammenfassung

Literaturverzeichnis

Fachbücher und Bücher

Internetquellen

Studien, Forschungsberichte und Dissertationen

Zeitschriftenartikel und Broschüren

Vorlesungsunterlagen (unveröffentlicht) 

Filme

Titelbild

Persönliche Erklärung

7 Schlussfolgerungen & Ausblick

Familienlandsitz-Siedlungen sind eine Verkörperung der Nachhaltigkeit. Durch diese Art von Siedlung lassen sich ökologische Probleme lösen. Es wird naturverträglich gewirtschaftet und die Landsitze bieten den nötigen Raum für glückliche Familien, die die Grundlage einer harmonischen Gesellschaft sind. Die Lebensqualität auf Familienlandsitzen ist sehr hoch: Auf dem Landsitz ist ein wirkliches «Leben im Grünen» möglich. Im Gegensatz zu konventionellen Eigenheimen erschaffen die Bewohner in Landsitz-Siedlungen ihre eigene Oase, die mit den Jahren und Jahrzehnten immer weiter heranwächst. Ein Wald und vielfältige, naturnahe Ökosysteme schließen dann die Lichtungen ein, auf denen die Häuser stehen und Gemüsegärten gedeihen. Das Leben auf dem Familienlandsitz ist ein Leben in direktem Naturkontakt. Lokale Lebensmittel und Produkte werden genutzt und wertgeschätzt, die Jahreszeiten in vollem Umfang erfahren. So bildet sich auch eine engere Beziehung zur eigenen Heimat heraus und der Wunsch das Land, die Natur und die Lebensgrundlagen sorgsam zu behandeln und zu erhalten, tritt stärker zu Tage. Ein großer Teil der Arbeit findet direkt auf dem Landsitz und mit den Familienmitgliedern statt. So wird mehr Zeit in den Familien verbracht, als es bei einem außerhalb ausgeübten Beruf der Fall wäre. Das Pendeln von und zur Arbeit entfällt und damit Stress, Zeitaufwand und Energieverbrauch. Stattdessen befinden sich die Menschen fast ständig in ihrem selbstgeschaffenen Raum der Liebe (vgl. Megre 1996-2011). Bei dieser Art von Lebensführung gibt es keine scharfe Trennung zwischen «arbeiten» und dem Rest des Lebens. Landwirtschaft, Naturschutz und Leben finden auf Familienlandsitzen und in Landsitz-Siedlungen gleichzeitig und auf derselben Fläche statt. Alle Bedürfnisse, sowohl der Menschen als auch der Natur, werden erfüllt und das Land gleichzeitig effektiv genutzt. Die vorgeschlagenen Methoden zur Schließung der Stoffkreisläufe und Erzeugung von Lebensmitteln, fördern den gesunden Ablauf des Naturhaushalts. Gleichzeitig fördern sie das Verständnis in den Menschen für ebendiese Vorgänge, sodass ein Beibehalten und Verbessern der Methoden in Zukunft wahrscheinlich ist. Robin (2012) schlägt vor, Landwirte (die agrarökologisch wirtschaften) sollten die gleiche Anerkennung für ihre Arbeit erhalten wie z.B. Ärzte. Das Werk von Menschen, die ein Stück Land pflegen, die Fruchtbarkeit des Bodens erhalten und wertvolle Lebensmittel erzeugen, ist von großer Bedeutung und sollte entsprechend wertgeschätzt werden. Diese Art von Landwirten – die auch auf Familienlandsitzen zu finden sind – erwirtschaften Nahrungsmittel, die in der Lage sind wirkliche Gesundheit zu vermitteln, und tragen zur Erhaltung der Lebensgrundlagen auf der Erde bei. In Familienlandsitz-Siedlungen können mehr Menschen auf dem Land leben und arbeiten, hochwertige Lebensmittel und Produkte in Handarbeit herstellen und in den Genuss eines friedlichen und naturnahen Lebens kommen. Eine Familie, die einen Familienlandsitz anlegt, hinterlässt ihren Nachkommen einen paradiesischen Garten, der auf Jahrhunderte die Grundbedürfnisse der Menschen sichern kann. Auf diese Weise wird eine Grundlage für dauerhafte Sicherheit, Unabhängigkeit und Freiheit für die Familie geschaffen. 

Familienlandsitz-Siedlungen stellen ein Zukunftsmodell dar, mit dessen Umsetzung heute begonnen wird. Es ist allgemein bekannt, dass die gegenwärtige Lebensform der Menschheit gravierende ökologische Auswirkungen hat, die nicht dauerhaft tragbar sind. Wirtschaftliche und soziale Instabilität – oder Schein-Stabilität – kommen hinzu. Die Probleme sind in vielen Publikationen ausführlich und ausreichend beschrieben worden. Mit gesundem Menschenverstand lässt sich erkennen, dass ein «weiter wie bisher» keine Option darstellt. Familienlandsitze und Landsitz-Siedlungen stellen eine – wenn nicht die – Möglichkeit dar, für sich selbst und die eigene Familie zu handeln und die Richtung zu ändern hin zu einem naturnahen, nachhaltigen und lebenswerten Leben.

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Ökodörfer weltweit

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Alles Weise ist leise.
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