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Anastasia, Band 4 • Schöpfung (Taschenbuch)

Anastasia, Band 4 • Schöpfung (Taschenbuch)

Band 4 der Anastasia-Reihe.

Megre, Wladimir

ISBN: 978-3-906347-91-2
Govinda-Verlag
2. Auflage August 2011
Taschenbuch
226 Seiten
Gesamtgewicht: 0,238 kg
9,90 EUR
inkl. 7% MwSt., zzgl. Versandkosten
vergriffen, keine Neuauflage

Band 4 der erfolgreichen Anastasia-Reihe als Taschenbuch:

In Band 4 gewährt Anastasia Einblicke in die Urschöpfung und in die Werdensgeschichte des Menschen, dem im Kosmos eine besondere Rolle zugedacht ist.

Unter dem Einfluss astraler Mächte jedoch hat er im Laufe der Jahrtausende seine eigentliche Aufgabe als Mitschöpfer vergessen, und damit ist ihm auch der Zugang zu wahrer Erkenntnis verwehrt. Sein analytisches «Wissen» kann ihm nicht zu einer ganzheitlichen Weltsicht verhelfen.

Doch die ursprünglichen Kräfte des Menschen schlummern noch heute in uns allen. Insbesondere die Energie geistig inspirierter Leitbilder, die bereits die Zivilisation des antiken Ägypten trug, kann auch in der heutigen Wendezeit Entscheidendes zur Entfaltung einer neuen Zivilisation beitragen.

Ein wichtiger Schritt in diese Richtung ist die Entstehung von Familienlandsitzen. Anastasia geht detailliert darauf ein, wie man solche Oasen praktizierter Erdverbundenheit auch mit einfachen Mitteln natur- und umweltgerecht errichten kann.

1 Die Schöpfung ist nach wie vor vollkommen
2 Der Beginn der Schöpfung
3 Dein erstes Erscheinen auf Erden
4 Der erste Tag
5 Die erste Begegnung
6 Im Zeichen der Liebe
7 Die Geburt
8 Der Apfel, der nicht satt macht
9 Meidet die destruktive Kraft!
10 Drei Gebete
11 Anastasias Ahnen
12 Die treibende Kraft des menschlichen Tuns
13 Eine Taiga-Mahlzeit
14 Können sie die Welt verändern?
15 Eine einzigartige Kraft
16 Die Verantwortung der Väter
17 Eine Hymne der Freude
18 Die Geheimlehre
19 Der genetische Code
20 Wohin gehen wir im Schlaf?
21 In einer anderen Welt
22 Die Invasionszentrale
23 Holt euch eure Heimat zurück!
24 Das Gleichnis von den zwei Brüdern
25 Jeder kann sein eigenes Haus bauen – schon heute!
26 Der Zaun
27 Das Grundstück
28 Das Haus
29 Die Energie der Liebe
30 Der Mensch, das Ebenbild Gottes
31 Wer ist schuld?
32 Der Alte beim Dolmen
33 Göttlicher Schulunterricht
34 Anomalien in Gelendschik

Anastasia-Energie
Leserkommentar von Maria Rossmanith, MEERSTERN-Versand:

Es mutet so an, als ob in diesem Band noch etwas mehr von dieser eigentümlichen Energie «Anastasia» wirken würde. Im Kernteil des Buches zaubert sie uns mit feiner poetischer Note ihr Bild der Schöpfung und entführt wieder in den Taigawald, zwischen dessen Zedernstämmen wir einfach wissen, dass eine bessere Welt möglich ist.

Nicht nur eine Buchreihe - sondern ein Geisteszustand
Pressekommentar aus «Nexus» (Ausgabe 4, April-Mai 2006):

Da versuche ich seit Jahren, mein Ohr am Puls der Zeit zu haben und verschlafe dennoch ums Haar einen Mega-Trend, der Millionen von Lesern auf der Welt glücklich macht: Ich spreche von den Anastasia-Büchern des russischen Autors Wladimir Megre, von denen ich gerade die letzten drei zugesandt bekommen habe, mit den Titeln «Das Wissen der Ahnen», «Die Energie des Lebens» und «Neue Zivilisation». Eigentlich gibt es von den Anastasia-Büchern noch viel mehr: In Deutschland sind derzeit acht Bände erhältlich und es scheint, als habe der Autor noch längst nicht alles erzählt.

Als ich die Bücher zum ersten Mal aufschlug, verstand ich überhaupt nichts: Da steht man als Leser sofort mittendrin in einer wunderlich-poetischen Erzählung, die in bemerkenswert einfach gehaltener Sprache alle möglichen Lebensweisheiten vermittelt. Die Zeichnungen im Buch zeigen zwitschernde Vögelein auf Tannenbäumen und entrückt in die Weite blickende Figuren. Wer da eigentlich erzählt, konnte ich anfangs gar nicht erkennen und so las ich mich mit steigender Verwunderung Seite um Seite in eine Welt, die einerseits durchaus aktuellen Bezug zu den Geschehnissen der heutigen Zeit hat, andererseits ungewohnt heil und schlicht scheint: Da herrscht absolut keine Eile, die kleinen Geschichten mit ihren flachen Spannungsbögen bereiten den Leser schon seitenlang vor, bis der Autor dann wieder einmal zusammenfaßt, was Anastasia uns eigentlich sagen will.

Ich muß gestehen, daß ich mit dieser Art der Erzählweise so meine Schwierigkeiten habe, aber vielleicht ist dies eher mein Problem als das des Autors. Seine Botschaft scheint durchdrungen von der Absicht, das Rad der Zeit ein wenig langsamer drehen zu lassen, wenn nicht gar zurückzudrehen, dem Leser zu raten, die Dinge etwas bedächtiger und gleichzeitig naturverbundener anzugehen, auch wenn das einen ganz anderen Modus der Betrachtung erfordert. Wer könnte dagegen etwas einzuwenden haben?

Und als ich, im Bemühen, diese Bücher ein wenig besser zu verstehen, ins Internet schaute, da fand ich, daß diese Botschaft weltweit auf fruchtbaren Boden gefallen ist: Anscheinend gibt es allein in Rußland 10 Millionen Leser der Anastasia-Bücher, und nicht wenige davon scheinen nach dem Lesen beschlossen zu haben, diese Weltsicht nun tatsächlich ins reale Leben umzusetzen. Allein in Moskau herum soll es 40(!) verschiedene Communities geben, die nach den Lehren der Anastasia auf einfache, naturnahe Art zu leben versuchen. Verschiedene Newsletter und Websites in diversen anderen Sprachen, auch in deutsch, tragen dazu bei, die Botschaft immer weiter zu multiplizieren.

Aber wer ist eigentlich Anastasia, und was ist ihre Botschaft? Nun, Anastasia soll eine reale Person sein, eine Art Naturkind der Taiga, die mit sich selbst und der Welt noch wirklich im Reinen ist. Sie und ihre Familie durchleben alle möglichen Ereignisse, die der Autor Wladimir Megre dem Rest der staunenden Welt quasi als Lehrstücke einer alternativen Weltsicht darbietet – einer Art «Bestellungen beim Universum», nur daß der Paketbote diesmal russisch spricht.
Keiner außer dem Autor scheint Anastasia je zu Gesicht bekommen zu haben, aber das spielt anscheinend keine Rolle – ihre Person hat auch als Mythos genügend Strahlkraft, um ganze Volksscharen dazu zu bringen, neue Bräuche einzuführen, z.B. einen eigenen «Feiertag der Erde», oder den Gebrauch aller möglicher Naturprodukte aus der Taiga, darunter vor allem das hochgepriesene Zedern-Öl. Von «Räumen der Liebe» ist da in deutschen Foren die Rede, die in «Anastasia-Siedlungen» verwirklicht werden sollen, am besten weit weg von der Zivilisation, und im Einklang mit Natur und Nachbarn.

Irgendwie gefällt mir das ja, auch wenn ich in den Büchern manches Mal über Stellen stolpere, an denen mein Sinn für Logik nicht ganz mitkommt oder mein linguistisches Gefühl mir sagt, daß der eine oder andere Vergleich gerade nicht ganz hinhaut. Aber das mag von der Übersetzung aus dem Russischen herrühren, die sich bestimmt alles andere als einfach gestaltet. In Rußland sollen die Bücher jedenfalls bereits mit zu den bedeutendsten Werken zeitgenössischer russischer Literatur gehandelt werden. Interessant. Na, gesünder als «American Psycho» ist das allemal.

Eines glaube ich jedenfalls verstanden zu haben: «Anastasia» ist nicht nur eine Buchreihe – es ist ein Geisteszustand.

Thomas Kirschner

Die Schöpfung

Leseprobe aus Kapitel 1 (S. 7-9):

«Ich werde dir jetzt über die Schöpfung erzählen, Wladimir, über das große Werk des kosmischen Vaters; dann wird jeder auf seine Fragen selber Antwort finden können. Höre einfach zu und schreibe meine Worte zum Nutzen der Menschen auf. Lausche mit deinem Herzen und versuche das Bestreben des göttlichen Traumes zu ergründen.»

Anastasia sah mich nachdenklich an und schwieg. Sie muss meinem Gesicht wohl die Zweifel abgelesen haben, die sich in mir regten. Ja, ich traute dem nicht, was sie mir da erzählen wollte von Gott und der Schöpfung. Und warum auch? Warum sollte ich – oder irgendjemand anders – dieser schwärmerischen Einsiedlerin ihre Phantasien ohne weiteres abkaufen? Sie hat keine historischen Beweise in der Hand. Wenn jemand mit Autorität über die Vergangenheit sprechen kann, dann die Historiker und Archäologen. Und was Gott betrifft, so wird über Ihn in der Bibel berichtet und in anderen heiligen Schriften – nur hat jede dieser Quellen etwas anderes über Ihn zu sagen. Nun, vielleicht hat ja niemand auf diesem Gebiet einschlägiges Wissen …

«Doch, es gibt solches Wissen, Wladimir», widersprach Anastasia plötzlich heftig und mit Überzeugung meinem unausgesprochenen Einwand.

«Und wo?»

«Alles Wissen, alle kosmische Wahrheit ist auf ewig gespeichert in der menschlichen Seele. Lug und Trug haben keinen dauerhaften Bestand, denn sie werden von der Seele als solche erkannt und abgelehnt. Um überleben zu können, müssen sie sich dem Menschen in immer wieder neuen Masken präsentieren, zum Beispiel in Form von so genannten wissenschaftlichen Abhandlungen. Auf der Suche nach der verlorenen Wahrheit wechselt die Menschheit ständig ihre Gesellschaftsformen, doch dabei entfernt sie sich nur noch mehr von der Wahrheit.»

«Ist es denn bewiesen, dass die Wahrheit in jedem Menschen wohnt? Und wo genau wohnt sie? In der Seele oder woanders? Und wenn das tatsächlich so ist, warum ist die Wahrheit uns dann verborgen?»

«Ganz im Gegenteil, jeden Tag ist sie bestrebt, sich unseren Blicken zu offenbaren. Das unversiegliche Leben ist Teil der Wahrheit, denn es kommt von der Wahrheit.»

Anastasia fuhr mit ihren Händen durchs Gras und streckte sie mir entgegen. «Schau, Wladimir! Vielleicht kann das deine Zweifel vertreiben.»

Auf ihren Handflächen sah ich ein paar Grassamen, einen Zedernkern und einen krabbelnden Käfer. Das war alles! Ich fragte sie: «Was hat das zu bedeuten? Ist etwas Besonderes mit dieser Nuss?»

«Sieh nur, Wladimir, das ist ein ganz kleiner Samenkern. Wenn er aber in die Erde gepflanzt wird, wächst aus ihm eine gigantische Zeder. Keine Eiche, kein Ahorn, kein Rosenbusch, nein, eine Zeder. Und diese Zeder wird weitere Zedernkerne hervorbringen, die alle die gleiche ursprüngliche Information der Quelle in sich tragen werden. Und egal wann ein solcher Zedernkern mit der Erde in Berührung kommt – ob vor einer Million Jahren oder in einer Million Jahren –, es wird immer nur eine Zeder aus ihm keimen. In jedem Samenkern ist die vollständige Information des Schöpfers enthalten. Es vergehen Äonen, aber die Information Gottes ist noch immer da, unauslöschlich. Und dem Menschen, der Krone der Schöpfung, hat Gott im Augenblick der Schöpfung alles gegeben. Alle Wahrheit und alle künftigen Errungenschaften hat der Vater in Seinem geliebten Kinde bereits von Anfang an angelegt. Gottes großer Traum lebt im Menschen weiter.»

«Und wie kommen wir an diese Wahrheit heran? Wo können wir sie aufstöbern? In den Nieren, im Herzen oder im Gehirn?»

«In den Gefühlen. Versuche die Wahrheit aus deinen Gefühlen heraus zu finden. Lass dich von deinem Empfinden leiten. Und befreie dich von allen Dogmen, die kleinlicher Selbstsucht erwachsen!»

Ein Paradies auf Erden

Leseprobe aus Kapitel 8 (S. 46-47):

«Anastasia, wenn doch am Anfang alles so wunderbar war, was ist dann passiert? Warum gibt es heute überall Kriege, und warum müssen die Menschen hungern? Wieso gibt es Diebstahl, Gangster, Selbstmorde und Gefängnisse, zerrüttete Familien und Waisenkinder? Wo ist die liebevolle Eva abgeblieben? Und wo ist Gott, der versprochen hat, dass wir auf ewig in Liebe leben würden? Da fällt mir gerade ein – in der Bibel wird darüber gesprochen. Der Mensch hat von einem verbotenen Baum einen Apfel gepflückt und gegessen; dann wurde er von Gott aus dem Paradies vertrieben. Gott stellte sogar Wächter vor den Toren auf, um die bösen Sünder ja nicht in das Paradies zurückzulassen.»

«Wladimir, Gott hat den Menschen nicht aus dem Paradies vertrieben.»

«Hat Er wohl – das habe ich gelesen. Er hat den Menschen dabei auch verflucht. Zu Eva sagte Er, dass sie sündig sei und dass sie ihre Kinder unter Schmerzen gebären würde. Und Adam sollte sein Brot im Schweiße seines Angesichts verdienen. So sieht die Welt ja auch aus heutzutage.»

«Wladimir, denk doch mal selber nach. Könnte nicht jemand mit dieser Logik – oder besser gesagt mit dieser Unlogik – seine eigenen Ziele verfolgen?»

«Von was für einer Logik und von was für Zielen sprichst du?»

«Bitte glaube mir. Jeder soll es lernen, sich mit seiner eigenen Seele zurechtzufinden und die Realität für sich selbst zu erkennen. Und wenn du nur ein wenig nachdenkst, wirst du verstehen, dass Gott den Menschen nicht aus dem Paradies vertrieben haben kann. Gott ist schon immer ein liebender Vater gewesen. Gott ist die &shy;Liebe. Hast du nicht auch darüber gelesen?»

«Gelesen schon.»

«Und wo bleibt da die Logik? Ein liebender Vater würde doch niemals seine Kinder aus dem Haus werfen! Liebende Eltern verzeihen ihren Kindern jede Missetat, selbst wenn sie selber Not leiden. Glaubst du, Gott sei das Leid der Menschen, Seiner Kinder, egal?»

«Keine Ahnung. Jedenfalls unternimmt Er nichts dagegen, so viel ist klar.»

«Was sagst du nur, Wladimir! Natürlich lässt Er den Menschen gewähren, denn Er hat ihm volle Freiheit gegeben, aber der Schmerz Seines Sohnes, des Menschen, dauert Ihn natürlich. Wie kann man nur so blind sein gegenüber dem Vater und Seine Liebe nicht erkennen?»

«Na, reg doch dich nicht gleich so auf. Woran zeigt sich denn diese göttliche Liebe heutzutage?»

«Schau dich nur mal aufmerksamer um, wenn du in der Stadt bist. Der natürliche Grasbewuchs ist von leblosem Asphalt und riesigen Betonklötzen bedeckt, Häuser genannt; zwischen ihnen sausen Autos umher, und alles ist gehüllt in Wolken todbringender Qualmschwaden. Doch mitten in diesem steinernen Chaos kommen Gottes Schöpfungen – Gras und Blumen – hervor, sobald sie auch nur ein wenig Platz finden. Durch das Rauschen der Bäume und das Zwitschern der Vögel ruft Gott all Seinen Töchtern und Söhnen zu, sie mögen ihre Lage überdenken und ins Paradies zurückkehren.
Da die Ausstrahlung der Liebe von der Erde schon seit langem abnimmt, sollte auch die Reflexion der Sonne eigentlich viel schwächer sein. Doch mit Seiner Energie verstärkt Gott unermüdlich ihre leuchtenden Strahlen. Seine Töchter und Söhne liebt Er wie ehedem. Und nach wie vor glaubt Er, träumt davon und wartet darauf, dass der Mensch am nächsten Morgen plötzlich erwachen und der Erde ihre ursprüngliche Blüte zurückgeben wird.»

Alles Weise ist leise.
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