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Licht wirft keinen Schatten

Licht wirft keinen Schatten

Ein spirituell-philosophisches Handbuch.

Risi, Armin

ISBN: 978-3-906347-62-2
Govinda-Verlag
1. Auflage September 2004
3. Auflage März 2011
gebunden
489 Seiten
Gesamtgewicht: 0,725 kg
24,00 EUR
inkl. 7% MwSt., zzgl. Versandkosten
Auf Lager, Lieferzeit: 1-3 Tage*

Die verschiedenen Weltbilder – konsequent zu Ende gedacht.

Überall werden Weltbilder, Philosophien und Glaubenssysteme vertreten: von Wissenschaftlern, Politikern und Finanzmagnaten, von Geheimlogen, Religionen und Esoterikern.

Haben einige mehr recht als andere? Kann und darf man unterscheiden? Oder ist alles relativ? Sind wir einer philosophischen bzw. ideologischen Willkür ausgesetzt, ohne Kriterien und Maßstäbe für das, was Wahrheit ist? Gibt es überhaupt so etwas wie «Wahrheit»?

Welche Weltbilder stecken hinter Aussagen wie «alles ist relativ», «alles ist eins», «alles ist Gott»? Oder: «Gott ist Energie», «das Universum ist Gott», «wir alle sind Gott»? Sind das Wahrheiten oder Halbwahrheiten? Wie kann man unterscheiden, ohne zu urteilen?

Armin Risi präsentiert hier eine ganzheitliche Systematik, die es ermöglicht, all die verschiedenen, oft widersprüchlichen Weltbilder in einen höheren Zusammenhang zu stellen, wo die Gegensätze sich aufheben. Denn Licht wirft keinen Schatten. Und es ist durchaus möglich, das Licht zu sehen und es vom Schatten zu unterscheiden – und überall zu erkennen, was den Schatten wirft.

Dieses Buch beschreibt eine Art von philosophischer Weltformel, mit der schlüssig und zeitaktuell die zentralen Aspekte unseres Seins erklärt werden können: Dualität und Einheit, das Relative und das Absolute, Schicksal und freier Wille, Karma, Gnade und Liebe.

In diesem Licht können auch die Schattenseiten und Halbwahrheiten der heutigen Zeit durchschaut werden, selbst wenn sie sich mit schönen Worten wie «neue Weltordnung», «Weltfrieden» und «neue Ethik» tarnen.

Diese Themen sind heute von zentraler Bedeutung, weil wir in einer Zeit leben, in der uns die kollektive wie auch die persönliche Vergangenheit einholt und nach Heilung, nach Vollendung ruft.

Einen Vortrag zum Thema des Buches finden Sie auf der DVD «Die Macht hinter der Macht».

Vorwort
Einleitung

Teil 1: Aus Schatten entsteht kein Licht

Kapitel 1: Das dunkle Zeitalter und die heutige Wendezeit
Viertes Zeitalter, Vierte Welt
Kali-Yuga: ein Zeitalter der Spaltung
Fünfte Dimension: Das Ende der Spaltung
„Die Kraft, die die ganze Welt täuscht“
Beispiel 1: Der „falsche Zauber“
Beispiel 2: Fortschritt im Zeichen des „Tieres“
Beispiel 3: Die Propaganda-Lüge vor dem ersten Golfkrieg
Beispiel 4: 9-11 – Der inszenierte Terror
Kali-Yuga: ein Ende in Sicht?
Ein www- und Computer-Boykott?
666-Verweigerung
Göttlicher Schutz
Wendezeit: „Noch in derselben Generation“

Kapitel 2: Schattendefinitionen von „Licht“
Die Erde: ein Ort der Entscheidung
Alle meinen, sie seien im Licht
Die Frage nach der „Realität“
Das Zuviel und das Zuwenig
Der „goldene Mittelweg“ als Treppe der Unterscheidung
Materialismus: „Leben ist ein Produkt der Materie“
Der negative Materialismus
Der positive Materialismus
Je höher man steigt …
Universalismus (Holismus): ein materiell ganzheitliches Weltbild
Buddhismus: Das Streben nach Neutralität
Deismus: Die Verabsolutierung der „Naturgesetze“

Kapitel 3: Dualismus – Schattenkämpfe in Religion und Esoterik
Der dualistische Gnostizismus
Der „christliche“ Dualismus
Der philosophische Dualismus
Die antikirchliche Frontenbildung
Dualistische Reaktionen auf den Gott-Teufel-Dualismus
Der okkulte Dualismus
Kontakt mit den Meistern – des Lichts oder des Schattens?
Positiver Dualismus
Negativer Dualismus: mögliche Gefahren des New Age
Dualismus: Kampf der Halbwahrheiten

Kapitel 4: Monismus – Die Suche nach der Einheit
Materialistischer und esoterischer Monismus
Dualisten sind letztlich Monisten!
Monismus: „Licht ist Abwesenheit von Dunkelheit“
„Alles ist eins“: kein Unterschied zwischen positiv und negativ?
Exkurs: Illuminati, ein Thriller
Das Menschenbild des „Monotheismus“ und des Monismus
Von „Erleuchtung“ zum „Pragmatismus“
Machiavelli: Notwendigkeit ist das höchste Prinzip
Machiavelli heute
Was bedeutet virtù?
Die Hierarchie der okkulten Einweihungen
Die Gefahr der Ego-Rechtfertigung
„An den Früchten könnt ihr sie erkennen“
Positiver Monismus: Die Suche nach der Einheit

Teil 2: Licht ist unabhängig von Schatten

Kapitel 5: Die Realität jenseits der Dualität
Die Sackgasse des Agnostizismus
Licht und Dunkelheit – die perfekte Symbolik
Absolut, das Absolutistische und das Relative
Ist alles relativ?
Ist das Vollkommene für den Menschen unverständlich?
Von der Dunkelheit ins Licht
Das wahre Ich und das falsche Ich
Bewußtsein: der beseelende Faktor in der Materie
Wortklärungen: „Jenseits“ und „existieren“
Die Individualität Gottes
Alles ist eins … und verschieden
Theismus und Monotheismus: einzige Wahrheit oder absolute Wahrheit?

Kapitel 6: Das Mysterium der göttlichen Einheit
Die theistische Definition von maya (Illusion)
Trugschluß Nr. 1 des Monismus: Negation der Dualität
Trugschluß Nr. 2 des Monismus: Gleichheit von Prädestination und Karma
Karma = Prädestination + freier Wille
Gibt es unschuldige Opfer?
Resonanzprinzip und freier Wille
Karma-Reaktionen: „Urteile nicht …“ 
Trugschluß Nr. 3 des Monismus: Gleichsetzung von Gottes Gesetzen und Gottes Willen
Wie können wir gleichzeitig individuell und eins sein?
Handeln ohne Karma-Bindung
Exkurs: Die kosmischen Kämpfe aus monistischer Sicht
Das Mysterium der bedingungslosen Liebe
Freier Wille und Verantwortung des Wählens
Das Erleben der allumfassenden Einheit

Kapitel 7: Unterscheiden, ohne zu urteilen
Unterscheiden ist nicht dasselbe wie urteilen
„Urteilt nicht“: die verschiedenen Bedeutungsebenen
Die große Versuchung: Etwas tun, was das Licht nicht kann …
Der archetypische Ursprung des Urteilens
Es gibt nichts absolut Böses
Alles hat einen Sinn
„Das kann Gott doch nicht wollen …“
Der „Sinn hinter allem“ als Schlüssel zum Nichturteilen
Schafft die Kraft, die stets das Böse will, das Gute?
Nichturteilen im spirituellen Sinn
Verzeihen heißt nicht „gutheißen“
Liebe und Verzeihen
Liebe grenzt nichts aus, aber grenzt sich ab
„Weiche von mir …“
Falsche Liebe und Toleranz
Aus dem Diabolischen lernen
Exkurs: Der Archipel GULAG

Teil 3: Durchbruch ins Licht – das neue Zeitalter

Kapitel 8: Die innere Einweihung – „Zwei oder drei in meinem Namen …“
Der Geist der Spaltung wird überwunden
Liebe und Gnade
Yuga-Dharma: Ermächtigung in der Wendezeit
Warum „zwei oder drei“?
„Lichtkreise“ im dunklen Zeitalter: Schutz vor verfänglicher Gruppendynamik
„Lichtkreise“: Inspirationsquelle für individuelle Spiritualität
Das Mysterium des „inneren Wortes“
Inspirieren, nicht missionieren
Das Guru-Prinzip und die Problematik von Schwüren
Die innere Einweihung
Pioniergeist einst und heute

Kapitel 9: Göttliche Liebe und irdische Liebe
Ewige Vergänglichkeit: Bedrohung oder konstante Einmaligkeit?
Ein Keil zwischen Mann und Frau
Das früheste Beispiel aus der Weltgeschichte
Die Entdeckung einer unterdrückten Reformation
Echnaton und Nofretete: Ihre Biographie im Licht der neusten Erkenntnisse
Echnatons „moderner“ Theismus
Göttliche und irdische Liebe: Jesus und Maria Magdalena
Maria, Isis und Gnosis
Die musikalische Revolution in den fünfziger Jahren
Und nochmals: „Zwei oder drei in meinem Namen …“

Kapitel 10: Darwinismus, Kreationismus und die vedische Genesis
Darwinismus: Entstand Leben aus Materie?
Ein ganzheitliches Verständnis des Urwissens
Verschiedene Arten des Kreationismus
Entstand die Welt vor 7000 Jahren?
Die „bibeltreue“ Interpretation ist bibelverfälschend
Exkurs: Wie historisch ist das Alte Testament?
B’reshit bara: Schöpfung aus dem Nichts?
Quantenphysik: Ansätze zu einem neuen Realitätsverständnis
Die vedische Genesis

Kapitel 11: Die lange Vorgeschichte der heutigen Wendezeit
Die wirkliche Evolution: Devolution bzw. Involution
Von Manifestation zu Inkarnation
Die mythologische Geschichte der Menschheit (Teil 1): Das Paradies und was die Schlange dort wollte
Spurensuche in den sumerischen Mythen
Das Geheimnis des Alten Testaments
Monotheismus und Theismus im Alten Testament
Die mythologische Geschichte der Menschheit (Teil 2): Warum es überhaupt Menschen gibt
Die mythologische Geschichte der Menschheit (Teil 3): Urmenschen, Zivilisationen
Der Kreis schließt sich …

Anhang

Der erstgeborene Sohn Gottes – Jesu Identität aus vedischer Sicht
Grabtuch und Lichtkörper – Ein Beispiel für die Meta-Biophysik der Involution
Anmerkungen
Über den Autor
Stichwortverzeichnis

Licht in die Verwirrung der Lebensphilosophien
Leserkommentar vom 6. Dezember 2004 (Brunnthal):

Armin Risi bringt Licht in die Verwirrung auf dem Markt der Lebensphilosophien, er überzeugt durch Logik und vedisches Wissen. Vor allem den vielen selbsternannten «Advaita-Lehrern» möchte man mit diesem Werk zurufen: Leute, macht doch nicht denselben kapitalen Denkfehler wie die atheistischen Illuminaten! Euer monistisch-lapidares «Alles ist eins» ist nur die halbe Wahrheit, denn Gott wäre nicht vollkommen, wenn er nicht ebenso eine «Individualität» besäße, eine Un-Teilbarkeit (Atman, Atom)! Gnade kommt nicht von «Energie» und nicht von den Schöpfungsgesetzen, sondern vom Schöpfer! (S. 394)

Risi bringt es auf den Punkt: «Verdanken wir wirklich der Dunkelheit, daß wir überhaupt wissen können, was Licht ist? Gibt es ohne das Böse nichts Gutes? Dann wäre das Böse somit auch gut... Diese philosophischen Fragen, die sogar in weltbewegenden Romanen ["Illuminati" von Dan Brown] aufgeworfen werden, zeigen, wie aktuell und zentral die Ausführungen im vorliegenden Buch sind. Denn Licht wirft keinen Schatten. Das ist vielen anscheinend noch nicht aufgefallen.» (S. 133).

Das Buch macht es über hunderte Seiten für jedermann nachvollziehbar: Nur ein komplementärer Gottesbegriff vermag das Mysterium der Schöpfung auf der dualistischen Ebene der Sprache angemessen zu beschreiben. Risi prägt den Begriff «theistische Spiritualität». Gott ist auf unbegreifliche Weise zugleich eins und verschieden von seiner Schöpfung, sowohl Allumfassendheit, wie auch Persönlichkeit. Und wir sind seine Ebenbilder. Das, was jeder tief in seinem Innersten fühlt (Gewissen, Höheres Selbst, Liebe, Sinn, Gnade, Glück und Dem-Ganzen-dienen-Wollen) ist deshalb göttlich und wahr!

Risis Empfehlung zum Gründen von kleinen Lichtkreisen («Wo zwei oder drei in meinem Namen beisammen sind») ist eine sehr konkrete, vielversprechende Idee, die Synergie zwischen den vielen, dem Licht zugewandten Seelen schafft und zugleich die Gefahr der Hierarchisierung und Missionierung vermeidet. (S. 269) Sehr erheiternd ist die Überführung des materialistischen Darwinismus. Wenn er nicht so fest im Denken der Menschen verankert wäre - man könnte nur schallend lachen über soviel absolutistischen Dogmatismus und Absurdität! Die Abhandlungen über Echnaton und Nofretete, sowie Jesus und das Turiner Grabtuch sind selbst für Risi-Leser eine neue Offenbarung.

Die Feststellung «Licht wirft keinen Schatten» ist in ihrer Einfachheit und Unwiderlegbarkeit durchschlagend. Wer bei der weitverbreiteten New-Age-Literatur à la «Gespräche mit Gott» das unangenehme Gefühl einer sublimen Manipulation nicht los wird, erhält mit «LwkS» ein sofort wirksames Antidot. Mit «LwkS» steht auf knapp 500 Seiten philosophisches «Schlüsselwissen» in schlüssiger, für jedermann verständlicher Form zur Verfügung. «LwkS» ist der dringend benötigte Kompaß für unsere eskalierende Endzeit. Danke, Armin!


Absolut einzigartig
Leserkommentar vom 9. Oktober 2004 (Hamburg):

Ich habe den dritten Teil von Armin Risis Trilogie «Der multidimensionale Kosmos» gelesen (die ersten beiden werden auf jeden Fall noch folgen!), aber dieses Buch ist auch absolut einzigartig. Es beleuchtet viele Dinge, über die ich SO noch gar nicht nachgedacht habe und ist daher für mich eines der BESTEN Bücher, die ich bisher gelesen habe. Es ist ein Handbuch in dem man jeder Zeit wieder nachblättern kann. Es verdient 5 Sterne und ich wünschte, möglichst viele Menschen würden dieses Buch lesen. Wenn Sie Ihres gelesen haben, verleihen Sie es weiter an Menschen die auf der Suche nach dem Sinn des Lebens sind, aber geben Sie es auch an materialistisch eingestellte Menschen weiter. Sicher hilft es diesen Menschen, ihrem Leben einen neuen Aspekt zu verleihen und außerdem, Mutter Erde ein wenig lichter zu werden zu lassen.

 

Alternatives Vorwort

Alternatives, unveröffentliches Vorwort von Ronald Zürrer (Herausgeber)

Wir Menschen diskutieren gerne – über Alltägliches und Außergewöhnliches, über Politik und Sport, über Wirtschaft und Wetter, übers Essen und Trinken, über Gesundheit und Sex, über Lifestyle und Mode, über Skandale und Verbrechen.

Wir erzählen auch gerne und ausführlich aus unserem eigenen Lebensbereich – von unseren Erlebnissen und Erkenntnissen, unseren Erfahrungen und Einsichten, unseren Gedanken und Gefühlen. Wo immer wir hinkommen, treffen wir Menschen, die uns bereitwillig an ihren Standpunkten und Meinungen teilhaben lassen und uns auffordern, zuzuhören und unsererseits Stellung zu beziehen.

Warum? Warum werden wir offenbar niemals müde zu erzählen und zu diskutieren, Meinungen zu bilden und zu verwerfen, Standpunkte einzunehmen und zu verteidigen? Warum füllen und lesen wir täglich Tausende von Zeitungen, jährlich Millionen von Büchern?

Weil wir Menschen sind. Und weil wir als Menschen gerne philosophieren. Sei es Oberflächliches oder Tiefschürfendes, seien es uralte Weisheiten oder aktuellste News, die uns faszinieren – hinter unserem Interesse steht immer der bewußte oder unbewußte Wunsch nach neuer Erkenntnis und nach Weitung unseres Horizonts, letztlich die Sehnsucht nach Einzigartigkeit und Wahrheit.

So sind wir alle Philosophen im wörtlichen Sinne: Wir lieben die Wahrheitssuche – wir lieben die Wahrheit – wir lieben.

Doch fällt uns immer wieder auf, wie viele verschiedene Meinungen und Glaubensformeln es gibt, wie viele Ideologien und Institutionen, die uns die Welt und den Sinn und Zweck unseres Daseins in dieser Welt zu erklären bereit sind. Manche von ihnen klingen ähnlich und verwandt, andere wiederum scheinen sich gegenseitig zu widersprechen und auszuschließen.

Und noch etwas fällt uns auf: Nahezu jede dieser unterschiedlichen Ideologien beansprucht für sich, recht zu haben und allgemeingültig zu sein. So scheint es unvermeidlich, daß sie sich gegenseitig beschimpfen und bekämpfen, meist ohne die anderen ausreichend zu kennen, und daß sich am Ende jeweils nicht die schlüssigere, sondern die stärkere durchsetzt.

Ein drittes aber, das uns ebenfalls auffallen könnte, ist dieses: Wenn wir uns die Zeit und Mühe nehmen, eine einzelne dieser unzähligen Ideologien und Welterklärungen herauszugreifen und vorurteilsfrei zu studieren, werden wir feststellen, daß gerade sie ihre Berechtigung hat, daß ihre Sichtweise und Argumentation in sich selbst sinnhaft und nachvollziehbar ist. Mit anderen Worten: Es wird unmöglich, irgend eine Ideologie als gänzlich falsch zu verwerfen und zu verurteilen, sobald man sie einmal richtig kennengelernt hat.

Doch wenn dies tatsächlich für alle Ideologien zutrifft, so bliebe uns nur eine Schlußfolgerung, die zugleich beruhigend und erschütternd ist: Es gibt eine Art des Betrachtens und Philosophierens, die sämtliche sich scheinbar widersprechenden Weltbilder in sich vereinen kann, die keinen Standpunkt ausgrenzt und die alle Meinungen und Ideologien in ein größeres System zu stellen und jeder ihren jeweiligen Platz innerhalb dieses Systems zuzuordnen vermag.

Nur: Wer nimmt sich schon die Zeit, alle Ideologien und Weltmodelle zu studieren und von innen her zu verstehen? Wer hat die Freiheit, die Geduld und die Übersicht, ein solches umfassendes System zu entwerfen?

Armin Risi hat diesen Versuch unternommen. Für viele Jahre zog er sich zurück, um die Menschen und ihre individuellen Standpunkte und Ideologien zu studieren und eine Weltformel zu finden, die alles umfaßt und nichts ausgrenzt. Seine Mühe hat sich gelohnt. Mit «Licht wirft keinen Schatten» legt Armin Risi sein bislang reifstes Werk vor. «Ein spirituell-philosophisches Handbuch» nennt er es im Untertitel: kein abstraktes Kopfbuch also, sondern ein praktisches Handbuch, das leicht verständlich, nachvollziehbar und vor allem praxisnah und im Leben des heutigen Menschen konkret anwendbar sein will.

Und das Buch hält, was es verspricht. «Licht wirft keinen Schatten» ist, trotz seines beachtlichen Umfangs, niemals langatmig oder langweilig. Ohne überflüssige Ausschweifungen durchleuchtet es sämtliche Ideologien und Glaubenssysteme der Vergangenheit und Gegenwart und stellt sie in einen höheren Zusammenhang. Und weil dabei nichts ausgegrenzt werden soll, werden nicht nur die herkömmlichen materiellen Modelle der Wissenschaft und Weltpolitik und nicht nur die anerkannten Glaubensmodelle der großen religiösen Institutionen betrachtet, sondern auch die esoterischen und okkulten Erkenntnisse aus verschiedenen Mysterienschulen und spirituellen Offenbarungen.

Armin Risi wagt es, unter Philosophen ein Spiritualist zu sein und unter Spiritualisten ein Philosoph. Für ihn sind Kopf und Herz, Intuition und Verstand keine unvereinbaren Gegensätze, sondern gleichberechtigte und gleichwichtige Hilfsmittel, um seine Sehnsucht nach Erkenntnis und Wahrheit zu erfüllen.

Man kann dieses Buch nicht nur mit dem analytischen Verstande lesen, denn die ihm innewohnende spirituelle Motivation und Kraft spricht unausweichlich auch unser Herz und unsere Seele an und drängt uns, uns selbst zu suchen – und zu finden und zu erkennen.

So schreibt Armin Risi uns Lesern buchstäblich aus dem Herzen. Unzählige Male geschieht es beim Lesen, daß wir am liebsten überrascht und zugleich erfreut ausrufen: Genau das habe ich immer schon gedacht! Genau so habe ich immer schon empfunden! Wir «wissen» intuitiv, daß das, was hier wohl erstmals in dieser Prägnanz und Schlüssigkeit geschrieben steht, wahr und göttlich inspiriert ist. Immer wieder spüren wir: Hier wird uns eine höhere Sichtweise offenbart. Dieses Gefühl ist befreiend.

Und doch kann man dieses Buch auch nicht nur mit dem Gefühl und mit dem Herzen lesen, denn die bestechende Logik seiner philosophischen Argumentation fordert uns auf, unsere eigenen Standpunkte, Meinungen und Lebensgrundsätze im Lichte dieser Erkenntnisse kritisch zu hinterfragen und nötigenfalls vernünftige, tragfähige und nachhaltige Korrekturen in unserem Denken und Handeln vorzunehmen.

«Licht wirft keinen Schatten» hilft uns nicht nur, verschüttete philosophische Einsichten aus den Tiefen unserer Seele ins Bewußtsein zurückzuholen, sondern zeigt uns in unaufdringlicher Weise auch gangbare Wege auf, wie jeder von uns von seiner momentanen Stufe aus wachsen und reifen kann, um seine eigene, individuelle Beziehung zum Göttlichen zu entfalten. So müssen Philosophiebücher unserer (Wende-)Zeit sein!

Ronald Zürrer,
Religionsphilosoph und Verleger

Die Musik-Apotheke schreibt
musik-apotheke.com im März 2017 

Dieses Buch legen wir all jenen ans Herz, die sich ganzheitlich mit der Spiritualität auseinandersetzen möchten. Es liefert eine ungemeine Menge an Wissen und philosophisch-(mytho-)logischen Überlegungen, die auch das Denken/den Geist in die Verfassung setzen, an neuen Ein-Sichten/Erfahrungen/Offenbarungen teilzuhaben - etwas, das wir gerade in den jetzigen Zeitqualitäten für sehr wichtig halten, weil nur so Ganzheitlichkeit erreicht werden kann (und weil der Verstand/das Denken oftmals entweder überhöht oder aber verteufelt wird). Gott / das Höhere Selbst / das Ich Bin der Ich Bin - der Höchste (wie auch immer Sie IHN nennen wollen) - schält sich nach und nach als erfahrbare Realität aus den Schatten und Halbwahrheiten heraus, und dies nicht lediglich auf einer abstrakten oder nur rein erfühlbaren Ebene, sondern eben ganzheitlichArmin Risi hat das zu Ende gedacht, was man selbst womöglich verpasst hat von allen Seiten zu beleuchten, und so fällt mit diesem Buch Licht in die Schatten und löst sie somit auf. Dies ist ein Buch, das nicht nur zum Nach-, sondern vor allem zum eigenständigen Weiterdenken auffordert und die verdrehten, ver-rückten, halbwahren Fakten zurück an ihre Plätze verweist, dabei konsequent auf die eigene Wahrnehmung hinweist und auch sie wieder «zurechtrückt». Ein Handbuch, zu dem man ganz sicher immer wieder greifen wird!

Alles Weise ist leise.
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