Seelenwegbilder
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Risi Armin
- ISBN: 978-3-565036-64-6
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epubli
Erstauflage September 2025; aus Umweltschutzgründen nicht in Plastik eingeschweißt
gebunden, 412 Seiten - Gesamtgewicht: 0,691 kg
Das neue Buch von Armin Risi in 2025!
«Für Gedichte mit der Perspektive der Reinkarnation prägte ich den Begriff 'Seelenwegbilder', weil unser Leben aus höherer Sicht ein Seelenweg ist. Noch offene Faktoren früherer Leben, d. h. noch nicht abgeschlossene Themen, bleiben bestehen, bis sie geheilt bzw. aufgelöst sind. Sie begleiten und prägen uns unbewusst und strahlen manchmal auch in die bewusste Erinnerung hinein, wodurch sie zu Impulsen für persönliche Konsequenzen werden können, wenn wir sie denn als Impulse – und Inspirationen – wahrnehmen.» (Armin Risi)
Prägnante Kurzformen, Reimgedichte, sprachliche Symphonien: ein poetisches Zeugnis der heutigen Wendezeit. Dieses Buch ist ein stilistisch vielseitiger Gedichtband – und noch viel mehr:
- Eine Wiedergabe der zentralen Inhalte von Armin Risis Sachbüchern in «nicht-prosaischer» Sprache: Geschichte der Yuga-Zeitalter, multidimensionaler Kosmos, das Geheimnis der alten Hochkulturen, Reinkarnation, Seelenweg und Seelenplan, Philosophie des «radikalen Mittelwegs» …
- Eine poetisch verschlüsselte Autobiographie.
- Eine Begegnung mit dem idealistisch-visionären Dichter Friedrich Hölderlin (1770–1843), der 1793 schrieb: «daß ich in unserm Zeitalter die Keime wecke, die in einem künftigen reifen werden.» Einer dieser Keime war die Verbindung westlicher und östlicher (indischer) Offenbarung. Hölderlin war der erste westliche Dichter, der mit mythischer Sicht auch Indien, den Indus und den Ganges erwähnte.
- Eine Renaissance der klassisch-deutschen Sprache. Der philosophische Idealismus der «klassischen» Zeit mündet heute in das zeitlose Urwissen der ganzheitlichen Spiritualität. Dazu gehört das Wiedererwachen der Erinnerung an unseren Seelenweg und unsere Berufung.
Viele Aspekte der Wirklichkeit sind für uns nicht direkt sichtbar, insbesondere die Seelendimension unseres Da-seins, obwohl uns die intuitive Erinnerung zeigt, dass wir gewisse Menschen, Ideen und Inhalte schon von «früher» kennen …
Einleitung: Eine Renaissance der deutschen Sprache (2024)
Erläuterung zur Form meiner Gedichte (1999, 2024)
Teil I: Der Kampf mit dem Wertlosen – Lyrische Meditationen
Rückentext (1992)
Vorbemerkungen zum Titel, Inhalt und Stil (1992)
Das Gute, Wahre und Schöne (2024)
Flaschenpost (Antike Formen und Reimgedichte)
Wie Sterne am Tag (Hymnische Dichtungen)
Themenwechsel (Epigramme und andere metrische Kleinformen)
Summa metrica (Germanistische Notizen)
Teil II: Völkerwanderung – Epische Galerie
Rückentext (1992)
Aus der Einleitung von 1992
Völkerwanderung (Epische Galerie)
Die Wanderung
Schöpfung
Die vier Yugas und die zehn Haupt-Avatāras
Paraśurāmas Geschichte
Die Geschichte der Heroen des Mahābhārata in den Jahrhunderten vor dem Beginn des Kali-Yugas
Inhalt des Epos Mahābhārata
Das vorige und heutige Wendezeit-Ende
Ur- und Vorgeschichte
Mahābhārata-Geschichte im Vorfeld der Bhagavad-Gītā
Die Offenbarung der Bhagavad-Gītā
Bhīṣmas Verscheiden auf dem Bett aus Pfeilen
Der letzte Kaiser vor dem Beginn des Kali-Yugas
Śamīkas Klagen zu Beginn des Kali-Yugas
Kali-Yuga und die Wendezeit (Szenische Galerie)
Erster Gesang: Verschüttete Spuren
Zweiter Gesang: Antike Mosaike
Dritter Gesang: Schatten des Gilgamesch
Vierter Gesang: Echnatons letzte Tage
Fünfter Gesang: Erinnerung an den Meister
Sechster Gesang: Der Goldene Avatāra
Siebter Gesang: Aus der Verborgenheit wieder ans Licht
Der Bruder der Bauern (Wandermonolog)
I. Pflege
II. Aussaat
III. Geduld
IV. Ernte
V. Heimkunft
VI. Das Fest
Teil III: Hyperions Seelenweg – Stationen und Konfrontationen
Rückentext von Da ich ein Dichter war (1995)
Reinkarnation: Gedanken, Gedichte
Buchinserate (1996, 2000)
Teil IV: „Alle wieder hier“ – Tor der Gegenwart
(Gedichte nach 1995)
Nachwort: „Hölderlin – endlich aktuell“
Der Autor
Stichwortverzeichnis

Armin Risi ist Dichter, Veda-Philosoph und Sachbuchautor. Geboren 1962 in Luzern (Schweiz).
epubli, Köpenickerstraße 154a, 10997 Berlin, kontakt@epubli.de
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Berührt jenseits der Worte – poetischer Zugang zu spiritueller Ganzheit
«Ich bin weder Kenner poetischer Literatur noch ein regelmäßiger Leser von Lyrik. Und gerade deshalb hat mich der Band 'Seelenwegbilder – Der Mensch im Zyklus der Zeiten' von Armin Risi auf besondere Weise überrascht und berührt. Diese Texte wirken nicht primär über den Intellekt, sondern öffnen durch ihre nicht-prosaische Sprache die Dimensionen von Wahrnehmung, Schönheit und verborgenen Bedeutungen. Ebenen, die in unserer rational dominierten Zeit oft verkannt oder übergangen werden.
Immer dann, wenn es gelingt, hinter die Worte zu lauschen, beginnen diese Gedichte zu wirken. Sie berühren, bewegen und öffnen ein Verstehen jenseits von Wissen. Uralte Weisheiten werden hier nicht erklärt, sondern poetisch erfahrbar gemacht. Gerade darin liegt ihre Kraft.
'Seelenwegbilder' enthält zentrale Themen aus Armin Risis prosaischem Werk: Fragen nach dem Zyklus der Zeiten, nach Reinkarnation und Seelenwegen, nach spiritueller Ganzheit und dem Platz des Menschen in einer Zeit des Wandels. Die im Band enthaltenen Einführungen und Fußnoten schaffen dabei hilfreiche Brücken zwischen poetischer Erfahrung und inhaltlicher Orientierung. Wer die Inhalte zusätzlich vertiefen möchte, findet in Risis Büchern wie Radikaler Mittelweg oder Ganzheitliche Spiritualität ausführliche Darstellungen.
Hervorzuheben ist der autobiografische Aspekt dieses Buches. Zum ersten Mal spricht Armin Risi in Textform offen über seinen eigenen Werdegang: Schulabbruch kurz vor der Matura, seine innere Verbindung zu Friedrich Hölderlin, 18 Jahre als Mönch in vedischen Klöstern, seine frühen poetischen Veröffentlichungen und seinen heutigen Weg als Autor und Referent. Diese biografischen Spuren sind neben der Einleitung auch poetisch eingewoben, als Seelenweg, der sich zwischen den Zeilen erschließt.
Der Band vereint drei lange vergriffene poetische Frühwerke, die Risi als junger Mönch geschrieben und veröffentlicht hatte. Für diese Neuausgabe wurden sie umfassend überarbeitet und ergänzt. Der Autor selbst spricht davon, anderthalb Jahre intensiv daran gearbeitet zu haben: Rund zwei Drittel des Textes wurden ergänzt oder neu geschrieben. Der vierte Teil, 'Alle wieder hier – Tor der Gegenwart', enthält vollständig neue Texte, die nach der Veröffentlichung der ersten drei Gedichtbände entstanden. Diese Überarbeitungen verleihen dem gesamten Werk eine neue Leichtigkeit, stellenweise auch einen feinen Schalk – und schlagen Brücken zu Menschen, die nicht poetisch geschult sind.
Seelenwegbilder ist kein Buch, das man 'durchliest'. Es will aufgeschlagen, beiseitegelegt, wieder aufgenommen werden. Die einzelnen Gedichte, epischen Bilder, Hyperions Seelenweg und die neu entstandenen Teile wollen in uns wirken. Tiefe Einsichten scheinen dabei weniger das Ziel als eine natürliche Folge zu sein – und sind vielleicht gerade deshalb unvermeidlich.»
Dr. Roland Haas, Schweiz am 10. Januar 2026