Maria Rabia Rossmanith

Maria Rabia Rossmanith

Foto: © Antonio Prudente

Maria Rabia Rossmanith

Mein Name ist Maria Rabia* Rossmanith und ich wurde 1984 als Deutsch/Türkin im Allgäu geboren. Zu meinem ersten Lebensjahr bekam ich meinen ersten Büchereiausweis. Lesen und Malen waren früh das größte für mich. Mathe weniger, so dass mein Versetztwerden schon nach der ersten Klasse wacklig schien. Ich verließ die Grundschule dann doch noch «ehrenhaft», jedoch «ernst» und mit «zuviel Phantasie», wie in den Zeugnissen von damals zu lesen ist. Auf einer katholischen Mädchenrealschule machte ich in einer geborgeneren Atmosphäre meine «Mittlere Reife». Die nötige Reife fehlte mir schlussendlich dann aber doch für die Weiterführung einer höheren schulischen Laufbahn: ich schmiss eine Münchner Fachoberschule für Kunst dankbar, um meinen eigenen, ganz persönlichen Weg zu suchen.

Ich jobbte in einem Allgäuer Plattenladen bei einem wandelnden Esoterik-Lexikon und arbeitete parallel dazu beim Aufbau eines jungen «aufklärerischen» Magazins mit (Hintergrundpolitik etc.), das es schließlich in den Deutschen Zeitschriftenhandel schaffte. Hier sammelte ich auf praktischem Wege erste Layout-Erfahrungen, schrieb Artikel und arbeitete auch im Vertrieb mit. Diese autodiktatische Freiheit gefiel mir und gab von nun an die Richtung an. 

Mein Weg führte mich über eine glücklichen Fügung durch einen meiner Lieblingsautoren, Armin Risi, zu dessen Haus-Verlag, dem Govinda-Verlag Zürich / Jestetten. Bei Govinda-Inhaber Ronald Zürrer lernte ich den Verlags-Alltag kennen und lieben: Die Bereiche Buchproduktion, Vertrieb und Graphik-Design gaben meinem beruflichen Werdegang weiterhin die Richtung an, und das nötige fundiertere Sachwissen für die heutige Arbeit mit.

Schließlich gründete ich meine erste eigene Firma: «sirrahART». Ich gestaltete Buch-Umschläge und sonstige Layouts.

Wenige Jahre später, mit 22 Jahren, gründete ich dann meinen Versand – die offizielle Auslieferung des Govinda-Verlages und allgemeiner Versandhandel – und zog damit an den schönen Bodensee. Heute ist MEERSTERN im idyllischen Bayerischen Wald ansässig, wo ich mit meinem Partner, einem Förster, lebe.

Als sehr naturverbundener Mensch und leidenschaftliche Gärtnerin bin ich gerne und engagiert Veganerin / Vegetarierin und sehe im Engagement für Umwelt, Tierwelt und mehr Toleranz («Spiritualität im Alltag») den wichtigsten Beitrag meiner Arbeit. Es wird in diesem Sinne jährlich an verschiedene unserer Meinung nach sinnvolle Stellen auch Gewinn gespendet. Ich fühle mich dem Zen-Buddhismus verbunden, und parallel zum Versand bin ich als freie Schriftstellerin (Gedichte und Artikel) und Künstlerin (Fotografie) tätig. 2016 entstand mein erstes eigenes Buch «MARESOPHIE»

MEERSTERN habe ich mit viel Herzblut, Liebe zum Detail und auf eigene Faust aufgebaut. Wir machen viel in «Handarbeit» für Sie. Und bei einem relativ kleinen Unternehmen ist auch eine persönlichere Betreuung möglich, was viele unserer Kunden schätzen.

Vielen und innigen Dank, dass Sie das überhaupt erst möglich machen!

Übrigens: Im Sommer 2017 feiern wir unseren 10-jährigen Geburtstag! Danke von Herzen für Ihre Wertschätzung, Anregung und Treue ♥
 

* Zu diesem arabisch/türkischen Namen erzählt man sich die folgende Geschichte: Eines Tages sah man die islamische Mystikerin Rabia von Basra mit einem Eimer Wasser in der einen Hand und einer Fackel in der anderen Hand. Als sie gefragt wurde, was dies zu bedeuten habe, antwortete sie: «Ich will Wasser in die Hölle gießen und Feuer ans Paradies legen, damit diese beiden Schleier verschwinden und niemand mehr Gott aus Furcht vor der Hölle oder in Hoffnung aufs Paradies anbete, sondern nur noch um Seiner ewigen Schönheit willen.»

«Ich betrachte den Buddhismus als tägliche Übung. Es ist der Versuch, mein Leben zu verbessern. [...] Mutter Theresa oder der Dalai Lama würden nie sagen: 'Oh, ich bin so spirituell...'  Man praktiziert es. Und so würde ich mich auch nicht als spirituell bezeichnen. Ich bin auf dem Weg, und versuche dranzubleiben.» (Boy George in «Kulturzeit» / 3sat)

Alles Weise ist leise.
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