Müll

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Was könnte spiritueller sein als Müll zu sammeln? 

Die Straßen sind leer. Plastikflaschen glänzen in den Straßengräben.

Der Wald atmet friedlich die Frühlingssonne. Bonbon-Papierchen säumen den Pfad.

Der Fluss fließt mit seinem frischen klaren Nass dahin. Ein Bierkasten hat sich in einer Ansammlung abgebrochener Äste verfangen.  

Solche Anblicke sind unerträglich, oder? Und warum müssen eigentlich unsere Kinder in diversen Kindergarten-Aktionen diesen Müll sammeln, den Erwachsene aus den Autofenstern werfen?

Der Winter ist gut nutzbar, um unsere Natur stellenweise von Müll zu befreien. Wut und Unverständnis gehen damit einher, aber es überwiegt bei jedem einzelnen Stück die Befriedigung, Tier und Natur befreit zu haben. 

Befreit von teils vollen Benzinkanistern und mehreren Autoreifen. Von innerhalb kürzester Zeit gefüllten, großen Säcken voller Müll verschiedenster Art, der sortiert und im Recyclingcenter entsorgt wurde. 

Der Müll der hier in die Gewässer gelangt, landet teils letztlich im Meer. Der Müll im Wald verletzt Tiere äußerlich und innerlich. Plastik wird zu Mikroplastik und ist somit für den Menschen gefährlich. Auch dem Wald selbst können Zigarettenkippen, Glas und und Plastikmüll zum Verhängnis werden: wenn dadurch Waldbrände ausgelöst werden.

Zur Anregung und gewünschten Nachahmung :-)

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Mehrere Kilo schwerer Müll, der in einer Felsspalte (!) mitten im Wald gefunden wurde. Man muss nicht alles verstehen. 

© Maria Rabia Rossmanith, MEERSTERN.de 


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