Maria Rabia Rossmanith

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Mein Name ist Maria Rabia* Rossmanith und ich wurde 1984 als «türkische Bayerin» im Allgäu geboren.

Zu meinem ersten Lebensjahr bekam ich meinen ersten Büchereiausweis. Bücher und Malen waren früh das Größte. Mit neun Jahren fertigte ich sogar schon meine ersten «Kataloge» an, und wie ich 2024 entdeckte, habe ich mit zehn sogar mehrere «Bücher» geschrieben und illlustriert. Mathe sprach mich weniger an – so wenig, dass sogar mein Versetztwerden nach der ersten Klasse wacklig schien. Ich verließ die Grundschule mit den Prädikaten «ernst» und «zuviel Phantasie», wie sogar in den Zeugnissen von damals zu lesen ist. Auf einer katholischen Mädchenschule machte ich in einer geborgeneren Atmosphäre die Mittlere Reife. Die nötige Reife fehlte mir schlussendlich dann aber doch für die Weiterführung einer höheren schulischen Laufbahn: ich schmiss erfolgreich eine Münchner Fachoberschule für Kunst, um meinen eigenen, ganz persönlichen Weg zu suchen.

Ich jobbte in einem Allgäuer Plattenladen bei einem wandelnden Esoterik-Lexikon und arbeitete parallel dazu beim Aufbau eines jungen aufklärerischen Magazins mit (Hintergrundpolitik etc.), das es schließlich in den Deutschen Zeitschriftenhandel schaffte. Mein Weg führte mich über eine wunderbare Fügung durch einen meiner Lieblingsautoren, Armin Risi, zu dessen Haus-Verlag, dem Govinda-Verlag Zürich / Jestetten. Bei Ronald Zürrer lernte ich den Verlags-Alltag kennen. Schließlich gründete ich meine erste eigene Firma «sirrahART»: Ich gestaltete Buch-Umschläge und sonstige Layouts.

Wenige Jahre später, mit 22 Jahren, gründete ich dann am Bodensee meinen eigenen Versand (zuerst unter den Namen «MARE-Versand»), die offizielle Auslieferung für den Govinda-Verlag, die ich 15 Jahre führte – nach wie vor mit Dyskalkulie gesegnet und ohne die übliche Ausbildung hierzu.

Heute leuchtet der 2021 nach einem Burn-out bewusst verkleinerte MEERSTERN im Nationalpark Bayerischer Wald, wo ich mit meinem Mann, der Förster ist, lieben Tieren und vielen Pflanzen lebe. Dabei stelle ich aus dem, was die Natur uns schenkt, privat gerne Tinkturen und Salben für die Hausapotheke oder Naturkosmetik her. Ich verbringe jede freie Minute beim Gärtnern, in der Natur oder mit einem Buch. 2016 entstand mein erstes eigenes Buch «MARESOPHIE» (Fotografie, Gedichte und Texte).

MEERSTERN habe ich mit viel Herzblut und Liebe zum Detail aufgebaut. Es ist eine Ein-Frau-Firma, womit auch eine viel persönlichere Betreuung möglich, was viele unserer Kundinnen und Kunden schätzen. Im Engagement für die Natur, die Tierwelt, für Demokratiebildung und mehr Toleranz sehe ich den wichtigsten Beitrag. Es wird in diesem Sinne jährlich an verschiedene Stellen auch Gewinn gespendet. Wir nutzen nachhaltige Lösungen für Büro- und Verpackungsmaterial, beziehen Ökostrom und sind bei einer ethisch motivierten, transparenten Genossenschafts-Bank. Wir benutzen bewusst keine sozialen Medien oder Bewertungssysteme. Es funktioniert trotzdem :-) (Ich besaß übrigens auch noch nie einen Facebook-Account und habe kein Amazon-Konto, weder privat noch gewerblich. Auch das ist möglich.)

Sinn und Absicht dieses Shops ist es, Umwelt- und Tierschutzthemen zu verbreiten und zu leben, an soziale Organisationen spenden zu können und ausgewählte, authentische Bücher zu empfehlen, die uns selbst innerlich weitergebracht haben.

Die Auswahl im Katalog ist eine ganz persönliche, zu-fällige und intuitive. Eine Auswahl, die durch den Austausch mit Ihnen entsteht oder durch meinen Entwicklungsweg. 

Vielen und innigen Dank von Herzen, dass Sie das alles überhaupt erst möglich machen!

«Alles Weise ist leise» ... Danke, dass Sie es hören können! 

mr_natur

* Zu diesem arabisch/türkischen Namen erzählt man sich die folgende Geschichte: Eines Tages sah man die islamische Mystikerin Rabia von Basra mit einem Eimer Wasser in der einen Hand und einer Fackel in der anderen Hand. Als sie gefragt wurde, was dies zu bedeuten habe, antwortete sie: «Ich will Wasser in die Hölle gießen und Feuer ans Paradies legen, damit diese beiden Schleier verschwinden und niemand mehr Gott aus Furcht vor der Hölle oder in Hoffnung aufs Paradies anbete, sondern nur noch um Seiner ewigen Schönheit willen.»

 

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